Leipzig darf nicht Clan-Hauptstadt werden
In Sachsen beobachtet das Landeskriminalamt (LKA) einen wachsenden Einfluss syrischer Familienclans. Nach Angaben des LKA zählen rund 700 bis 1.000 Personen zum Milieu, wovon die mit Abstand meisten im Raum Leipzig leben. Vier Großfamilien sind in unserer Stadt aktiv.
Den Behörden zufolge reicht das Spektrum ihrer Straftaten von Gewalt- und Drogendelikten über Geldwäsche, Steuer- und Schleusungskriminalität bis hin zu Betrug und illegalen Finanzgeschäften. Viele aus diesen Familien haben Gewerbe unterschiedlicher Art angemeldet und nutzen diese, teilweise auch im Strohmannsystem, für kriminelle Handlungen im Hintergrund. Etwa 130 Personen sind bisher wegen Straftaten polizeibekannt. Von einer „Parallelgesellschaft ohne jedes Integrationsbemühen“ ist seitens der Ermittler die Rede.
Zur Bekämpfung dieser Strukturen gibt es in Sachsen seit Oktober 2023 die „Task Force Clan“, in der mehrere Behörden wie Polizei, Zoll und Steuerfahndung zusammenarbeiten. Ziel ist es, die organisierte Clan-Kriminalität konsequenter zu verfolgen. Wir als CDU-Fraktion sagen ganz klar: „Leipzig darf keine Clan-Hauptstadt werden!“ Michael Weickert, Vorsitzender der Fraktion: „Wer unseren Rechtsstaat herausfordert, muss alle Härte spüren. Wir dürfen nicht zusehen, wie sich kriminelle Strukturen in unserer Stadt durchsetzen. Es bedarf konsequenter Kontrollen, kein Wegsehen, keine falsche Toleranz.“